Verwaltungsrat

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Ihres Unternehmens gezielt verstärken?

Integrität des Verwaltungsrats

Integrität ist mehr als nur ein Führungsprinzip.

 

Eine integre Unternehmensführung ermöglicht es den Mitarbeitenden, schlüssig beurteilen zu können, welches Verhalten in welcher Situation richtig ist.

Diese Art des Umgangs setzt eigenständiges Denken voraus und hilft, bewusste und insgesamt bessere Entscheidungen zu fällen, die das Unternehmen und damit die gesamte Organisation voranbringen.

Der integre Umgang miteinander stellt eine wesentliche Grundlage der Werte der Organisation dar, die wiederum die Basis für die Vision des Unternehmens, für die Mission und die Ziele bilden.

Integrität ist ein bedeutender Teil der Unternehmenswerte und wirkt oftmals sogar als Fundament des Unternehmens: Wir sagen, was wir tun, und wir tun, was wir sagen. Diese Haltung schafft Vertrauen, nach innen und gegen aussen.

Erfahrung

Erfahrung, richtig erworben und laufend aktualisiert, ist ein wesentlicher Baustein für die erfolgreiche Arbeit im Verwaltungsrat.

 

 

Der externe Verwaltungsrat verfügt in der Regel über ein Wissen, das in vielen Jahren erlernt, erlebt, erarbeitet und weiterentwickelt worden ist und nicht zuletzt auch auf der Erfahrung in anderen Führungsgremien – in den unterschiedlichsten Branchen – beruht.

Diese Fähigkeit, sich rasch und tief in die jeweiligen neuen Situationen einzuarbeiten, unterstützt die Stärke, verschiedene Sichtweisen einzunehmen und einen belastbaren Quervergleich zu ermöglichen.

Alter ist zwar kein Mass für Erfahrung. Aber Erfahrung ist noch immer eine wertvolle Voraussetzung, um Unternehmen strategisch erfolgreich ausrichten und führen zu können. Ungeachtet dessen, wie alt man ist.

 

Verantwortlichkeit

Verantwortlich zu sein, wirkt für manche belastend. Für Verwaltungsräte sollte es befreiend sein.

 

 

Wenn es gut geht, hat es der Verwaltungsrat einfach – es läuft ja alles nach Plan.

Sobald die Lage jedoch anspruchsvoller wird oder sich eine Krise anbahnt, sind andere Fähigkeiten nötig.

Nun muss wesentlich rascher und häufig auf der Basis von minimalen Informationen entschieden werden.

Hier hat er oder sie echte Verantwortung zu übernehmen; nun muss er bzw. sie im eigentlichen Sinne des Worts «führen», vorangehen, den Weg zeigen, die Geschäftsleitung «mitnehmen» und weiterbringen.

Oder eben: Der Verwaltungsrat wird zum Verantwortungsrat.

 

Verantwortlich zu sein, solte für Verwaltungsräte befreiend wirken.

Unabhängigkeit

Was bedeutet Unabhängigkeit des Verwaltungsrats?

 

Ob ein externer Verwaltungsrat unabhängig ist, hat viel mit seiner bzw. ihrer inneren Haltung zu tun.

Diese stellt letztlich sicher, ob und wie die Aufgaben im Interesse des Unternehmens verfolgt werden. Werden diese Unternehmensinteressen in den Vordergrund gestellt, sogar gegen die Meinung und die Interventionen von wichtigen Aktionären?

Ein Verwaltungsrat ist somit dann als unabhängig anzusehen, wenn er oder sie keine persönliche oder geschäftliche Beziehung zur Gesellschaft, den Organen oder zu wesentlichen Aktionären unterhält, die einen klaren Interessenkonflikt begründen könnten.

Für eine fehlende Unabhängigkeit können die folgenden Indikatoren beigezogen werden:

Der Verwaltungsrat

  • war in den letzten zwei Jahren vor seiner Wahl ins Gremium Mitglied der Geschäftsleitung
  • ist bedeutender Aktionär
  • gehört seit mehr als zehn Jahren dem Verwaltungsrat des Unternehmens an
  • steht in einer nahen familiären Beziehung zu einem Mitglied der Geschäftsleitung
  • unterhält wesentliche geschäftliche Beziehungen zum Unternehmen.

Vernetzung

Darunter verstehen wir, vernetzt zu denken.
Sinnvoll vernetzt zu sein. Um vernetzt arbeiten zu können. 

Die erfolgreiche Zusammenarbeit im Verwaltungsrat und mit der Geschäftsleitung setzt voraus, dass eine feedbackintensive und vernetzte Kooperationskultur gelebt wird.

Diese Führungskompetenz wird an Bedeutung zunehmen.

Vernetzung im Verwaltungsrat bedeutet aber auch, innerhalb und ausserhalb des Unternehmens jene Netzwerke aufzubauen und zu unterhalten, die für das Funktionieren und die Weiterentwicklung des Unternehmens nötig sind.

Teamorientiert

Die Leitfrage schon zu Beginn sollte sein:
Wie schaffen wir ein teamorientiertes Umfeld?

 

Teamorientierte Führung setzt eine teamfreundliche Unternehmenskultur voraus.

Ein teamfreundliches Umfeld wiederum wird massgeblich vom Verwaltungsrat geprägt – direkt und indirekt.

Im heutigen Umfeld ist Mut gefragt. Mut, Neues zu denken, offen für Veränderungen sein und diese gezielt anzustossen, Innovationen voranzutreiben, mehr Eigenverantwortung vorzuleben und auch einzufordern.

Der Verwaltungsrat von heute muss daher ein Vorbild sein für Mitarbeiter und Geschäftsleitung, inspirieren, motivieren, zum Denken und Nachdenken anregen und bereit sein, die individuellen Persönlichkeiten der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung wahrzunehmen, zu verstehen und auf diese angemessen einzugehen.

Wir sprechen von transformationaler Führung, von der Entwicklung der individuellen Stärken, von klarer und offener Kommunikation und einer Vertrauensbasis, die es zulässt, neue Herausforderungen kreativ und selbstbewussst anzugehen.

 

Teamorientierte Führung setzt eine teamfreundliche Unternehmenskultur voraus.